fehrhoert
Geschrieben von Sebastian Fehr

Je kleiner, desto besser!?!

 CI’s und Hörsysteme haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Zwischen banalen Hörhilfen wie „Hörrohre“ über Tisch- und Taschenhörsysteme bis hin zu den heutigen Geräten, welche in der Regel im oder hinter dem Ohr getragen werden, liegen nicht einmal 100 Jahre. Schwerhörigkeit hat die Menschheit schon immer beschäftigt. Durch die Industrialisierung und die damit verbundene erhöhte Lärmbelastung treten heute Hörschädigungen im Verhältnis wesentlich häufiger auf, als noch beispielsweise in der frühen Neuzeit. Deswegen ist der Hörsystemmarkt im Gesundheitswesen ein sehr gut frequentierter und relativ umsatzstarker Zweig in der medizintechnischen Versorgung geworden.

 

Wenn man sich die Entwicklungen der Hörsysteme in den letzten Jahren so ansieht, ist vor allem eines auffällig: Die Hörcomputer werden immer kleiner und kleiner. Doch ist diese Entwicklung gut?

Weiterlesen ...
Geschrieben von Sebastian Fehr

Der Weg ins Ungewisse

Der Weg ins Licht ist ein langer Weg
und wirkt wie ein unendlicher Hafensteg.
Die Sonne geht unter und leuchtet rot,
Im Hafen legt an das letzte Boot.

Wohin der Steg führt, kann man nicht sehen,
man geht blind voran, ohne zu verstehen
Wo der Pfad endet, wo ist das Ziel?
Ist am Ende alles nur ein Spiel?

Weiterlesen ...
Geschrieben von Sebastian Fehr

"Einmal bunt für mich, bitte!"

Beige. Schwarz. Weiß. Silber. Grau. Braun. Das sind die gängigsten Farben, welche bei Hörgeräten oder CI-Sprachprozessoren angeboten werden und auch am häufigsten verkauft werden. Der Gedanke dahinter ist klar: Man will das Gerät bestmöglich verstecken, frei nach dem Motto „bloß nicht auffallen!“. Dafür gibt es vielfältige Gründe: In der Berufswelt hat man vielleicht Angst, den Wunschjob nicht zu bekommen und nicht akzeptiert zu werden. Vielleicht hat man auch Angst, den „Normalitätsfaktor“ in seinem sozialen Umfeld zu verlieren, wenn man offen mit seiner Behinderung umgeht. Deshalb und aus allen möglichen und unmöglichen weiteren Gründen will man seine Schwachstelle nicht offen zeigen. Niemand würde es zugeben, aber vielleicht schämt man sich auch ein bisschen dafür, schwerhörig und damit anders zu sein?

Weiterlesen ...