fehrhoert
Geschrieben von Sebastian Fehr

"Ein Stinktier im Warteraum"

Der Blog fehrhoert.com soll auch unterhalten. Deswegen möchte ich heute eine Leseprobe aus meinem Buch veröffentlichen, an welchem ich momentan in meiner Freizeit schreibe. Das Buch handelt von Ereignissen aus meinem Leben - natürlich spielen daher die Themen Hörschädigung, Hörgeräte, CI-Implantate eine große Rolle. Ich habe viele traurige, lustige aber auch peinliche Momente erlebt und auch aufgeschrieben und heute möcht ich einfach ein Kapitel daraus mit euch teilen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und ich freue mich wie immer auf Rückmeldung:

    Ein Stinktier im Warteraum

Wieder einmal hatte ich einen Termin in der HNO Ambulanz der Universitätsklinik. Es war eine Hörprüfung fällig. Ziemlich verschwitzt und fertig vom Sportunterricht erreichte ich überpünktlich kurz vor 14:00 Uhr den Warteraum der Ambulanz.

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Geschrieben von Sebastian Fehr

Je kleiner, desto besser!?!

 CI’s und Hörsysteme haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Zwischen banalen Hörhilfen wie „Hörrohre“ über Tisch- und Taschenhörsysteme bis hin zu den heutigen Geräten, welche in der Regel im oder hinter dem Ohr getragen werden, liegen nicht einmal 100 Jahre. Schwerhörigkeit hat die Menschheit schon immer beschäftigt. Durch die Industrialisierung und die damit verbundene erhöhte Lärmbelastung treten heute Hörschädigungen im Verhältnis wesentlich häufiger auf, als noch beispielsweise in der frühen Neuzeit. Deswegen ist der Hörsystemmarkt im Gesundheitswesen ein sehr gut frequentierter und relativ umsatzstarker Zweig in der medizintechnischen Versorgung geworden.

 

Wenn man sich die Entwicklungen der Hörsysteme in den letzten Jahren so ansieht, ist vor allem eines auffällig: Die Hörcomputer werden immer kleiner und kleiner. Doch ist diese Entwicklung gut?

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Geschrieben von Sebastian Fehr

Der Weg zur richtigen Hörsystem Einstellung

Es gibt sehr viele Hörhilfen für alle möglichen Arten und Unarten von Hörverlust. Deren optimale Einstellung auf den Anwender ist ein laufender Prozess, doch leider ist das einigen Betroffenen nicht bewusst.

Viele Hörgeschädigte glauben nach dem Erwerb eines Hörsystems oder nach einer CI OP gibt es keinen Aufwand mehr für einen selbst. „Der Hörakustiker wird’s schon richten“, so das Credo. Um aber schlussendlich mit dem neuen „Empfänger“ gut zurecht zu kommen, bedarf es neben dem regelmäßigem Hörtraining allerdings einer maßgeschneiderten und persönlichen Anpassung. Deshalb führt der erste Weg natürlich zu einem Hörsystem-Techniker. Meistens macht das der ortsnahe Hörakustiker oder Audiologe, welcher von den Herstellerfirmen die Einstellungssoftware bekommt und entsprechende Weiterbildungen absolvieren muss. Im Gegensatz dazu finden die ersten Anpassungen nach einer CI Operation direkt in der Operationsklinik statt.

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Geschrieben von Sebastian Fehr

"Einmal bunt für mich, bitte!"

Beige. Schwarz. Weiß. Silber. Grau. Braun. Das sind die gängigsten Farben, welche bei Hörgeräten oder CI-Sprachprozessoren angeboten werden und auch am häufigsten verkauft werden. Der Gedanke dahinter ist klar: Man will das Gerät bestmöglich verstecken, frei nach dem Motto „bloß nicht auffallen!“. Dafür gibt es vielfältige Gründe: In der Berufswelt hat man vielleicht Angst, den Wunschjob nicht zu bekommen und nicht akzeptiert zu werden. Vielleicht hat man auch Angst, den „Normalitätsfaktor“ in seinem sozialen Umfeld zu verlieren, wenn man offen mit seiner Behinderung umgeht. Deshalb und aus allen möglichen und unmöglichen weiteren Gründen will man seine Schwachstelle nicht offen zeigen. Niemand würde es zugeben, aber vielleicht schämt man sich auch ein bisschen dafür, schwerhörig und damit anders zu sein?

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Geschrieben von Sebastian Fehr

Social Media, Smartphones und McDonalds – Fluch oder Segen?

Heute mal ein etwas ungewöhnliche Blog zu einer selten diskutierten Thematik, aus meiner Sicht beleuchtet:

Was haben das Social Media, Smartphones und McDonalds gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel. Einige Menschen meiden die genannten Begriffe wie Fledermäuse das Tageslicht. Andere verbringen mehrere Stunden via Smartphone auf Facebook und Co und gehen mehrmals wöchentlich zu McDonalds. Ich kann die kritischen Standpunkte zu diesen Verhaltensmustern sehr gut verstehen. Als Schwerhöriger und später Gehörloser habe ich jedoch diese 3 Erfindungen durchaus zu schätzen gelernt, und werde hier nun auch ausführen warum.

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Geschrieben von Sebastian Fehr

Der Weg ins Ungewisse

Der Weg ins Licht ist ein langer Weg
und wirkt wie ein unendlicher Hafensteg.
Die Sonne geht unter und leuchtet rot,
Im Hafen legt an das letzte Boot.

Wohin der Steg führt, kann man nicht sehen,
man geht blind voran, ohne zu verstehen
Wo der Pfad endet, wo ist das Ziel?
Ist am Ende alles nur ein Spiel?

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Geschrieben von Sebastian Fehr

Cochlea Implantat - ja oder nein?

An alle Schwerhörige und potenzielle CI-Kandidaten, welche vor der Frage stehen:

Soll ich mir nun ein CI machen lassen oder nicht?

Wichtig ist, dass du dich ganz emotionslos sowie so rational und sachlich wie möglich an die Materie Cochlea Implantat heranwagst. Zuerst musst du dich fragen, ob du zufrieden mit deiner derzeitigen Lebensqualität bist. Hörst du für dich genug? Bist du zufrieden mit deiner Hörleistung? Wie sehen es deine Familie und Freunde?

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