fehrhoert
Geschrieben von Sebastian Fehr

Der Weg ins Ungewisse

Der Weg ins Licht ist ein langer Weg
und wirkt wie ein unendlicher Hafensteg.
Die Sonne geht unter und leuchtet rot,
Im Hafen legt an das letzte Boot.

Wohin der Steg führt, kann man nicht sehen,
man geht blind voran, ohne zu verstehen
Wo der Pfad endet, wo ist das Ziel?
Ist am Ende alles nur ein Spiel?

Stehen bleiben ist keine Option,
weitergehen und auf etwas Glück hoffen schon.
Der Weg ist nicht gefährlich und auch ausreichend breit,
nur nicht zu wissen was einem erwartet ist eine Gemeinheit.

Die Ungewissheit macht dich fertig, was passiert?
Ist das Leben einfach an dir vorbei marschiert?
Bist du stehen geblieben oder gar zurück gerannt?
Hat dich der Mut verlassen und du bist zurück aufs Festland?

Unsicherheit ist dein ständiger Begleiter.
Zweifel, Sorgen, und Ängste machen dich nicht heiter.
Einfach nach vorn gehn, einen Schritt nach den anderen setzen,
lösen bei dir entsetzen aus, denn du könntest dich ja verletzen.

Wer oder was hilft dir aus dieser paradoxen Situation?
Wie kommst du zu deinem Hohn oder Lohn,
der am Ende des Weges wartet, wer weiß das schon?

Am Ende musst du dich selbst Bewegen,
denn es ist so wie immer im Leben:
Hilfe von außerhalb ist zwar schön und gut.
Am Ende musst du aber aufbringen den nötigen Mut.

Drum geh deinen Weg entschlossen voran.
Mach dabei Fehler und denk daran:
Unbekümmertheit ist oft ein Segen.
Er hilft dir auf all deinen unübersichtlichen Wegen.